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Ponta de Sao Lourenco


Die Ponta de Sao Lourenco ist eines der vielen interessanten Ausflugsziele auf dem zu Portugal gehörenden Madeira, einer wunderschöne Insel in der Mitte des atlantischen Ozeans. Portugal ist etwas weniger hektisch als das Nachbarland Spanien. Dies gilt auch für die Atlantikinsel Madeira insbesondere im Vergleich zu den spanischen Atlantikinseln Teneriffa und Gran Canaria. Auf Madeira und insbesondere auf der Ponta de Sao Lourenco kann man noch sehr erholsam und naturnah seinen Urlaub genießen.

Die Ponta de Sao Lourenco ist die östlichste Halbinsel auf der Insel Madeira. Die Ponta de Sao Lourenco ist etwa 9 km lang und ungefähr 2 km breit, wozu auch die beiden kleinen angrenzenden Miniinseln lhéu da Cevada und Ilhéu da Ponta de São Lourenço gehören. Bereits 1982 hat die portugiesische Regierung dieses Gebiet mit dem erklärten Ziel der Erhaltung seiner unverwechselbaren Fauna und Flora und seiner vielfältigen geologischen Besonderheiten zum Naturreservat erklärt.

 



Die Vegetation im Bereich der Ponta de São Lourenço ist charakteristisch für Madeira, nicht nur weil sie noch völlig ursprünglich ist, sondern weil sie als epidemische(nur hier heimische Flora) sonst nirgendwo auf der Welt bewundert werden kann.

Auf der Ponta de Sao Lourenco findet sich darüber hinaus auch eine eindrucksvolle Fauna: Vogelspezies, die sonst in Europa ausgewandert sind und sogar Meeresgetier, wie Seelöwen, die man wohl hier kaum erwarten würde.



Mit diesen eindrucksvollen Beobachtungen kann ein Besuch auf der Ponta de Sao Lourenco mit vielen anderen Ausflugszielen auf Madeira aber auch auf dem europäischen Festland von Portugal konkurrieren. Erreichbar ist die Ponta de Sao Lourenco mit der Buslinie 113 ab der Inselhauptstadt Funchal; als Mietwagenfahrer kann man seinen Wagen auf einem großen Parkplatz in beschaulichen Baia D`Abra abstellen und von dort zu Fuß weitergehen.

 

Die Wanderung über die Ponta de Sao Lourenco dauert etwa 3 Stunden und wird bei meist schönen Wetter zum unvergleichlichen Naturerlebnis werden. Die Kargheit der Ponta de Sao Lourenco steht in deutlichen Gegensatz zum sonst sehr üppigen und farbigen Madeira. Auf der Wanderstrecke sollte man unbedingt Sonnenschutz oder einen Hut mitnehmen, denn die Wanderung ist ohne Schatten. Madeira hat zwar in jeder Jahreszeit sehr mildes Klima aber man sollte die Intensität der Sonneneinstrahlung zur Mittagszeit nicht unterschätzen.

Die Inselverwaltung hat auf der Wanderung alle küstennäheren Bereiche kindersicher abgezäunt, so dass auch Wanderer mit Schwindelängsten sich auf den Weg trauen können. An manchen Tagen muss der Besucher mit Wind rechnen, was aber die Küstenpassagen noch bemerkenswerter macht, weil man dann das Wasser laut und gurgelnd von unten zischen hört.

 



Am Ausgangs-Parkplatz in Baia DÀbra sollte man vor der Wanderung sich noch mit Snacks und Getränken eindecken, wenn man nicht sowieso schon Proviant hat; sonstige Einkehrmöglichkeiten sind nicht mehr zu erwarten. Abstiegsmöglichkeiten zum Strand sind auf der Strecke auch vorhanden aber nicht jedermanns Sache; außerdem muss man hier vor allem am späteren Nachmittag mit erheblichen Besucheransturm rechnen.

Den interessantes und einsamsten Blick auf die Ponta de Sao Lourenco kann man Pico do Arieiro, dem mit 1818 m dritthöchsten Berg auf Madeira werfen, vor allem wenn man im Herbst schon am frühen Morgen den Weg zum Pico gefunden hat. Romantisch schauen wir durch den Morgendunst hinunter zur Ponta de Sao Lourenco und können schon ahnen, wie dieser Dunst im Laufe des Tages den Blick mehr und mehr verschleiern wird.

 




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