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Ihr Reiseführer für Portugal

Die Stadt Coimbra


Ziemlich genau im Zentrum Portugals, 200 Kilometer nördlich von Lissabon liegt die wunderschöne Stadt Coimbra. Sie entstand auf Ruinen der römischen Stadt Aeminium.

 

Ein nach gebauter Aequadukt sowie das Fundament eines Forums unter einem alten Bischofssitz künden noch von dieser Zeit. Eine Besichtigung dieser Stätten sei den Besuchern aus Nah und Fern ans Herz gelegt. An vielen anderen Stellen lebt die Geschichte der Stadt, die bis in die Zeit der Kelten zurückreicht.


Die Hauptstadt des gleichnamigen Distrikts liegt am Rio Mondego, er fließt 40 km westwärts in den Atlantik. Die „Ponte Rainha Santa Isabel“, eine Hängebrücke über diesen Fluss, gehört zu einem der bedeutenden Bauwerke der Stadt.
Coimbra ist vor allem auch eine Universitätsstadt.

 

 

 

So finden sich hier bedeutende Forschungsstationen Europas, berühmte Fakultäten bilden die geistige Elite des Landes aus. Die Universität befindet sich in der oberen Altstadt, ihr barocker Turm kündet ihren Standort schon von der Ferne. Dazu beleben die Studenten das Stadtbild und bevölkern neben dem altehrwürdigen Campus die wunderschönen öffentlichen Plätze der Stadt. Das Leben pulsiert, auch ein reichhaltiges Nachtleben erfreut sich gerade bei der jüngeren Generation großer Beliebtheit.


Den Titel der Kulturhauptstadt Portugals des Jahres 2003 ist wohlverdient. Das kulturelle Leben in Coimbra bietet auch weiterhin vielfältigste Angebote. „Edificio Chiado“, ein Kulturzentrum, zeigt wechselnde Blumen-, Foto-, und Kunstausstellungen. Skulpturen portugiesischer Künstler finden sich im „Museu Nacional de Machado de Castro“.


Jährlich stattfindende Musikfestivals mit zahlreichen Livekonzerten, so auch während des „Queima das Fitas“, eines Studentenfestes, bereichern das Kulturleben.
Die gesamte Altstadt beherbergt wundervolle Plätze, Straßen und Gassen. Sie ist in obere, „Alta“, und untere, „Baixa“, geteilt. Dies dient vor allem Gästen als nützliche Orientierungshilfe.


Neben mehreren Gotteshäusern lohnt sich vor allem ein Besuch der romanischen Kathedrale „Sé Velha“. Sowohl äußerlich wie auch im Innern ist sie ein wahres Kleinod. Dies trifft auch auf die Kathedrale „Sé Nova“, eine frühere Jesuitenkirche aus dem Jahr 1598 und auf das ehemalige Augustinerkloster zu. Jenes ist die heutige „Igreja de Santa Cruz“-Kirche. Der heilige Antonius, geboren in Lissabon, wirkte im Kloster „Celas“.

 

 


Der Botanische Garten ist einer der schönsten Grünflächen der Stadt: Er bietet Entspannung von der Umtriebigkeit der Stadt. Vor allem in den Sommermonaten ist er ein beliebter Treffpunkt. Nach einem Stadtbummel kann man sich in einer der Kneipen, Cafés oder Restaurants an der hervorragenden portugiesischen Küche erfreuen. Gerade in beiden Teilen der Altstadt befinden sich Lokale mit einer langen Tradition.


Auch die Umgebung Coimbras bietet zahlreiche reizende Orte, beispielsweise in den Kreisen Cantanhede, Condeixa-a-Nova, Miranda do Corvo oder Penacova. Ein weiterer Vorteil für einen Ausflug in Coimbra ist die unmittelbare Nähe zum Meer. Während eines Ausflugtages kann man unzählige neue Eindrücke sammeln. Diese gehören neben materiellen Souvenirs, zum Beispiel typisch handbemaltes Porzellan mit Motiven aus dem Mittelalter zum Gepäck, das man aus dieser wunderbaren Gegend Portugals mitbringt.

 




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