Startseite

Ihr Reiseführer für Portugal

Die Insel Madeira


Inmitten des Atlantischen Ozeans liegt die wunderschöne Insel Madeira. Eine einzigartige Flora und Fauna kennzeichnet sie. Ein Aufenthalt auf der Insel ist ein ganz besonderes Erlebnis, für Große und Kleine.

 

In den ersten Stunden auf der Insel ist man zunächst von den Pflanzen, Blumen und Wäldern beeindruckt. Seien es Strelitzien, Hortensien, Kaplilien oder Afrikanische Liebesblumen: Ihre Pracht und Schönheit ist überwältigend. Dazu kommen seltene Baum- und Pflanzenarten, die man nach und nach entdeckt, beispielsweise im Lorbeer- oder Heidewald Madeiras.

 

Insel Madeira in Portugal

 

700 km östlich dieses herrlichen Fleckchens Erde befindet sich Marokka, etwa 1000 km entfernt liegt Lissabon, die Hauptstadt Portugals.
Wie die Azoren und die Kanarischen Inseln entstand die portugiesische Insel Madeira aus Vulkangestein. Jene Inselgruppen gehören dazu zur Gruppe der makronesischen, „glückseligen“ Inseln.

 

 


Glücklich wird man auch in einem seiner Orte, zu den größten und bedeutendsten gehören Funchal, der Hauptort, Camara de Lobos, Machico, Canica, Camacha, Santa Cruz und Ribeira Brava.


Funchal ist der größte Ort der Insel, seine Altstadt ist atemberaubend schön, während eines Stadtbummels kann man die eigentümlich Atmosphäre genießen, dazu die regional typischen Gebäude betrachten.


Weitere sehenswerte Bauwerke verteilen sich auf die gesamte Insel. Dazu gehört die Kathedrale Sé, ein prächtiges Gotteshaus, im Innenraum wie auch von außen. Sie ist die bedeutendste Kirche Madeiras. Dazu entstanden im Laufe der Zeit weitere kleinere, die Orte der Ruhe und Einkehr sind.
Ganz an der Westspitze befindet sich der Leuchtturm von Ponta do Pargo. Jenen sollte man unbedingt ansehen.


Aber auch zahlreiche Strände mit wunderbarem Sand, wundervolle Buachten und mehr laden zu einem Aufenthalt am Meer oder einem Bad in demselben ein. Die meisten Strände sind bewacht und sehr sauber, so dass das Strandvergnügen durch nichts getrübt wird. Wer nicht im Meer schwimmen möchte, kann die Naturschwimmbäder in Porto Moniz in Anspruch nehmen.


Dazu gibt es unendlich viele und schöne Grünanlagen, Parks, Tropische und Botanische Gärten und mehr. Der „Gardim Botanico“ enthält zudem einen großen Papageienpark.


Einen ganzen Tag kann man in Monte (Funchal) verbringen. Eine Fahrt mit der Seilbahn oder mit dem Korbschlitten ist vor allem bei Kindern sehr beliebt. Dazu hat man hier in der Höhe einen wunderbaren Blick auf die Insel und das Meer. Eine weitere Hochebene, Paúl da Serra, lohnt ebenfalls einen Ausflug oder eine Wanderung.

 

 


Von einem Vulkan ist auf Madeira nicht mehr viel zu merken, einzig die Lavahöhle in Sao Vicente führt an die Ursprünge der Insel.
Der Markt von Funchal hat neben den Waren ein wunderschönes Ambiente im Angebot.


Schon allein wegen all dieser wunderbaren Orte wird den Gästen ein Aufenthalt auf Madeira noch lange im Gedächtnis bleiben. Um sich rundum wohlfühlen zu können, bietet die einheimische Küche zahlreiche Delikatessen an.

 

Eine madeirensische Spezialität ist der Espada, der Schwarze Degenfisch. Er wird meist als Filet serviert mit interessanten Beilagen. Neben unterschiedlichsten Fischgerichten sollten die Espetadas, besondere Fleischspieße, unbedingt probiert werden.


Typische Getränke ist der Madeirawein, inzwischen auf der ganzen Welt bekannt, sowie die Poncha, ein Mix aus Zuckerrohrschnaps, Honig, Orangen- und Zitronensaft.
Und so kann man den Tag bei gutem Essen und Trinken ausklingen lassen und auf die Umgebung und bestenfalls das Meer blicken.

 




© Portugal Reiseführer - Das Land der Küsten! | por3